Verfasst von: kampftrommler | 19. Juni 2013

Leserbrief – und seine Gegendarstellung

Sehr geehrter TROPF-Blog-Leser,

ein heute in der Landshuter Zeitung erschienener Leserbrief schreit fast nach einem Kommentar…

Sehr geehrter Herr Denk,

als aktiver Landshuter Hochzeiter freut es mich, dass es auch passive Hochzeiter gibt, die engagiert für unsere gemeinsame Sache zu streiten vermögen.

Denoch muss ich wiedersprechen, was das Sicherheitskonzept angeht.

In der Tat ist die Loveparade etwas ganz anderes als die Landshuter Hochzeit. Und hoffentlich bleibt das auch so.

Weil eben NICHTS passiert.

Dass dies so bleibt, dafür steht der gesamte Vorstand und deren Vorsitzender Hr. Dr. Pöschl in der Verantwortung.

Mir ist es lieber, es wird prospektiv gehandelt, als rückblickend ob der Ereignisse das große Wehklagen angestimmt.

Und deswegen ist es auch richtig, ein Sicherheitskonzept zu erstellen und durchzuziehen, auch wenn es ihnen in manchen Punkten als überzogen erscheinen mag. Dazu gehört, dass an den Fluchtstraßen keine Bierbänke oder sonstige Niederlassungen verkettet angebracht werden dürfen. Wohlgemerkt, an den Fluchtstraßen. Nicht in der restlichen Alt- oder Neustadt.

Ob das Sicherheitskonzept freilich aufgeht, wir sich leider erst zeigen, wenn es soweit ist. Gott bewahre uns vor der Erfahrung dessen.

Wenn Bänke nicht erlaubt sind, dann tragen Sie eben bitte einzelne Stühle jeglicher Art in die Altstadt. Die dürften eh leichter zu tragen sein.

In einem Punkt haben Sie recht: wer weiß, was die nächste Hochzeit bringt. Allerdings nicht von Seiten der Förderer, sondern aufgrund von Auflagen, sei es von der Kommunen, dem Land, dem Bund, oder was eher zu erwarten ist – von der EU. Nur mal so als Gedankenspiel:

Ist es vertretbar, dass 2300 Mitwikende von unhygienischen, nicht einwandfrei desinfizierbaren Holztellern essen?

Dass 2300 Mitwirkende aus Zinnbechern und -Krügen trinken, deren Absonderung von Metall an die darin enthaltenen Getränke noch nicht medizinisch und wissenschaftlich untersucht worden ist?

Noch ein Wort zum Vorstand: das Konzept von Herrn Dr.Pöschl, den Vorstand im Sinne von Geschäftsbereichen und den dazu gehörigen Verantwortlichen zu gliedern (in unserem Fall also Musik, Aufbauten, Sicherheit, Recht, Finanzen etc…)  ist voll aufgegangen. Ich als Gruppenleiter bekomme von jedem Vorstandsmitglied jederzeit verbindliche, valide Auskünfte und Zusagen.

Darüber hinaus habe ich selten eine so harmonische und ruhige Laho erlebt wie die im Jahre 2009, der ersten Hochzeit mit dem neuen Vorstand.

Es gilt allen Vorständen und Besitzern höchster Dank und Respekt bereits im Vorfeld des einsetzenden Festes für die veritable Leistung, das letzte Fest so gestaltet zu haben und wieder so zu gestalten.

Und noch ein kleiner Seitenhieb: der Further Drachenstich hat einen Landshuter Hochzeiter eh noch nie interessiert… 😉

Himmel landshut – Tausend Landshut!

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